Die Freiheit des neuen Lebens – Mit der Vergangenheit abschließen
Sprinter und Fußballspieler trainieren zum Teil mit einer Ausrüstung, die an ihrem Rücken befestigt ist. Sie müssen eine zusätzliche Last hinter sich herziehen, um mehr Kraft und Geschwindigkeit als ihre Gegner zu bekommen. Das Interessante ist: Solange sie mit dieser speziellen Ausrüstung verbunden sind, rennen sie langsamer als sonst. Diese Ausrüstung hindert sie.
Ähnliches passiert auch, wenn man ein Auto an einer sehr steilen Straße parkt. Wenn man versucht loszufahren, kann das für den Fahrer schwierig werden. Es kann passieren, dass die Räder durchdrehen oder der Motor nicht stark genug ist. In dieser Situation spielt es keine Rolle, wie stark der Fahrer auf das Gaspedal tritt. Der Wagen bewegt sich einfach nicht.
Frage: Hast du so etwas Ähnliches schon einmal erlebt?
In unserem Leben kann etwas ganz Ähnliches passieren. Wir versuchen voranzukommen, werden jedoch von etwas festgehalten und schaffen es letztendlich nicht. Doch was hält uns fest? Wenn wir es nicht schaffen, vorwärtszukommen, kann es daran liegen, dass wir von Dingen gefangen sind, die hinter uns liegen, Dinge aus unserer Vergangenheit, der Zeit, als wir noch weit weg von Gott gelebt haben.
Die Bibel sagt:
Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen: Sieh doch, etwas Neues ist entstanden!
2. Korinther 5,17
Aber das geschieht nicht automatisch und sofort. Nachdem wir uns bekehrt haben, beginnt für uns ein Prozess der Veränderung und Erneuerung. Alles, was in unserem Leben nicht Gottes Willen entspricht, will Gott verändern. Wenn wir bekehrt sind, müssen wir mit unserer sündigen Vergangenheit abschließen.
Zachäus, der oberste Zolleinnehmer von Jericho, ist dafür ein wunderbares Beispiel. Seine Geschichte können wir in Lukas 19,1-10 lesen. Als Jesus zu ihm nach Hause kommt, sagt Zachäus: „Herr, die Hälfte meines Vermögens werde ich den Armen geben, und wenn ich von jemand etwas erpresst habe, werde ich es ihm vierfach zurückerstatten.“ (V. 8). So wie viele andere Zöllner zur damaligen Zeit war Zachäus korrupt und unehrlich. Als er Jesus getroffen hat, hat er sich jedoch dafür entschieden, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Leuten, die er betrogen hat, mehr zurückzugeben, als er ihnen abgenommen hat. Außerdem hat er versprochen, seinen unehrlich verdienten Reichtum mit den Armen zu teilen, um Gutes zu tun.
Ein weiteres Beispiel, wie man seine Vergangenheit abschließt, steht in Apostelgeschichte 19:
Nun traten viele von denen, die zum Glauben gekommen waren, vor die Gemeinde und bekannten, sich auch mit okkulten Praktiken abgegeben zu haben. Eine ganze Anzahl von ihnen brachte ihre Zauberbücher und verbrannte sie öffentlich. Man schätzte ihren Wert auf 50.000 Silberdrachmen.
Apostelgeschichte 19,18-19
Die Leute, die sich in Ephesus bekehrt haben, bekannten ihre Sünden öffentlich und verbrannten all ihre Zauberbücher. Sie haben sich damit entschieden, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und frei von allem zu werden, was sie davon abhalten könnte, mit Jesus ihr neues Leben zu gestalten.
Frage: Was gibt es in deinem Leben für Bereiche, mit denen du abschließen musst?
Wenn wir unser neues Leben in Freiheit leben wollen, müssen wir wie Zachäus und die Christen in Ephesus mit unserer Vergangenheit abschließen. Das kann in folgenden Bereichen nötig sein:
1. Lossagen von Lehren, Praktiken und Gegenständen, die von anderen Göttern und Glaubensüberzeugungen beeinflusst sind
Frage: Gibt es Lehren, Praktiken oder Gegenstände anderer Götter oder Glaubensüberzeugungen, die du hattest, bevor du dich bekehrt hast?
Wie wir bereits gelesen haben, haben die bekehrten Menschen in Ephesus all ihre Zauberbücher zusammengebracht und sie auf einem öffentlichen Platz verbrannt. Warum haben sie das getan?
Der Glaube an Jesus ist inkompatibel mit solchen Objekten und mit den Göttern und Überzeugungen, die hinter diesen Objekten stehen. Jesus hat gesagt:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14,6
Damit hat er gemeint, dass er der Weg und die Wahrheit ist, wenn man Gott sucht. Es gibt keinen anderen Weg. Es gibt keine andere Wahrheit. Es gibt kein ewiges Leben neben ihm. Menschen können nur durch Jesus zu Gott kommen.
Deshalb ist es wichtig, dass alle, die sich bekehren, alle Lehren, Praktiken und Gegenstände, die mit anderen Göttern und Überzeugungen in Verbindung stehen, aufgeben, weil diese Dinge nicht mit der Bibel übereinstimmen. Sie sind falsch und irreführend. Paulus schreibt einmal über die Nachfolger Jesu aus Thessalonich:
Denn wo wir hinkommen, redet man davon, welche Wirkung unser Besuch bei euch hatte. Die Leute erzählen, wie ihr euch von den Götzen abgewandt habt und zu dem wahren und lebendigen Gott umgekehrt seid, um ihm zu dienen.
1. Thessalonicher 1,9
An dieser Stelle könnte jemand sagen: Aber ich habe nur Gegenstände und Bilder, die mit Jesus zusammenhängen. Was ist das Problem mit denen? In der Bibel steht:
Du darfst dir kein Götterbild machen, kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer! Wirf dich niemals vor ihnen nieder und verehre sie auf keinen Fall! Denn ich, Jahwe, ich, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott. Wer mich verachtet und beiseitestellt, bei dem verfolge ich die Schuld der Väter noch bis zur dritten und vierten Generation.
2. Mose 20,4-5
Es ist natürlich nicht verboten, ein Bild von Jesus zu haben, aber manchmal kann man sich zu sehr darauf konzentrieren und es wie ein Idol behandeln. Wir sollten uns daran erinnern, dass das Bild nicht der eigentliche Jesus ist und wir keine Gebete oder Anbetung an das Bild richten sollten. Letztendlich ist das Bild nur die Vorstellung eines Künstlers, wie Jesus aussehen könnte, und nicht die wirkliche Person. Wenn ein Bild von Jesus versucht, es zu verehren oder anzubeten, dann sollten wir es entfernen. Ein Bild von Jesus kann tatsächlich ein Götze sein oder werden und hat, wie schon erwähnt, mit dem echten Jesus nichts zu tun. Jesus ist durch seinen Heiligen Geist bei uns und nicht durch hölzerne oder metallene Gegenstände. Der Heilige Geist reicht völlig aus, um in Gottes Gegenwart zu sein. Wenn du irgendwelchen religiösen Bildern oder Gegenständen besondere Verehrung zukommen lässt, dann trenne dich von diesen Bildern und Gegenständen, selbst von denen, die du mit Jesus verbindest. Du brauchst sie nicht, um Gott zu suchen.
2. Alles in Ordnung bringen, wo du falsch an Menschen und Einrichtungen (Firmen, Vereine, ...) gehandelt hast
Frage: Wie könnten wir andere Menschen oder Einrichtungen (Firmen, Vereine, …) in der Vergangenheit durch unsere Sünde geschädigt haben?
Zachäus hat viele Menschen betrogen und bestohlen, was eine Sünde war. Als er Jesus traf, entschied er sich, seine Fehler zu bereinigen. Er gab jedem das Vierfache von dem zurück, was er gestohlen hatte.
Wenn du in deinem Leben jemanden verletzt oder geschädigt hast, solltest du das klären. Suche die betroffenen Personen auf und bitte sie um Vergebung. Wenn du Schulden hast, begleiche sie, und wenn du etwas ausgeliehen hast, gib es zurück. Schließe alles Ungelöste ab, um frei in die Zukunft gehen zu können.
Es ist aber auch das Gegenteil möglich. Vielleicht warst du nicht derjenige, der andere verletzt hat, sondern wurdest selbst verletzt. Was machst du in so einer Situation? Die Antwort ist leicht, auch wenn die Umsetzung nicht so einfach ist: Vergib.
Jesus lehrt ein Gleichnis, durch welches er uns etwas über Vergebung lehrt:
Dann kam Petrus zu Jesus und fragte: „Herr, wie oft darf mein Bruder gegen mich sündigen und ich muss ihm vergeben? Siebenmal?" "Nein", antwortete Jesus, "nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzig Mal. Deshalb ist es mit der Himmelsherrschaft wie mit einem König, der von seinen Dienern Rechenschaft verlangte. Gleich am Anfang brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldete. Und weil er nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit seiner Frau, den Kindern und seinem ganzen Besitz zu verkaufen, um die Schuld zu begleichen. Der Mann warf sich vor ihm nieder und bat ihn auf Knien: 'Herr, hab Geduld mit mir! Ich will ja alles bezahlen.' Da bekam der Herr Mitleid. Er gab ihn frei und erließ ihm auch noch die ganze Schuld. Doch kaum war der Diener zur Tür hinaus, traf er einen anderen Diener, der ihm hundert Denare schuldete. Er packte ihn an der Kehle, würgte ihn und sagte: 'Bezahle jetzt endlich deine Schulden!' Da warf sich der Mann vor ihm nieder und bat ihn: 'Hab Geduld mit mir! Ich will ja alles bezahlen.' Er aber wollte nicht, sondern ließ ihn auf der Stelle ins Gefängnis werfen, bis er ihm die Schulden bezahlt hätte. Als die anderen Diener das sahen, waren sie entsetzt. Sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles. Da ließ sein Herr ihn rufen und sagte zu ihm: 'Was bist du für ein böser Mensch! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast. Hättest du nicht auch mit diesem anderen Diener Erbarmen haben müssen, so wie ich es mit dir gehabt habe?' Der König war so zornig, dass er ihn den Folterknechten übergab, bis er alle seine Schulden zurückgezahlt haben würde. So wird auch mein Vater im Himmel jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von Herzen vergibt."
Matthäus 18,21-35
Jesus erklärt Petrus, dass Vergebung keine Begrenzung und kein Ende hat. Sie sollte so oft geschehen wie nötig. Am Ende des Gleichnisses lehrt Jesus, dass jeder, der anderen, die an ihm schuldig wurden, nicht vergibt, gefangen ist und sich quält. Wer nicht vergibt, lebt nicht in Übereinstimmung mit der großartigen Vergebung, die er durch Gott erfahren hat. Gottes Vergebung ist viel größer als das, was ein Mensch vergeben könnte.
Zum Thema Vergebung gibt es vertiefende Gedanken bei Pastor's Blog.
3. Ungesunde Beziehungen in Ordnung bringen oder beenden
Die heutige Welt ist von Relativismus und Freizügigkeit geprägt. Alles ist richtig, nichts ist falsch, alles ist erlaubt. Das ist aber nicht die Sicht der Bibel. Die Bibel macht klar, dass es für das menschliche Verhalten Grenzen gibt. Es gibt Dinge, die richtig sind, und Dinge, die falsch sind. Es gibt Dinge, die angemessen sind, und es gibt Dinge, die unangemessen sind.
Es gibt heute vielleicht keinen anderen Bereich, der so entstellt wurde wie romantische Beziehungen. Beziehungen sind ein empfindliches Thema, weil man es als Privatsphäre jedes Einzelnen ansieht. Gott ist aber nicht auf religiöse Bauten, Wochenendtreffen und geistliche Gespräche begrenzt. Er ist immer und überall bei uns. Er möchte das Zentrum unseres Lebens sein, und er hat uns etwas zu jedem Lebensbereich zu sagen, auch zu unseren Beziehungen.
Gottes großer Plan für uns Menschen in Bezug auf romantische Beziehungen nennt sich Ehe. Er hat die Ehe geschaffen. Die Welt mag der Meinung sein, dass es eine gescheiterte Institution ist. Aber für Gott ist es die Grundlage einer stabilen Gesellschaft. Die Bibel sagt über die Ehe:
Da ließ der HERR, Gott, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch; und der HERR, Gott, baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau, und er brachte sie zum Menschen. Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden.
1. Mose 2,21-24
Laut der Bibel startet eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, wenn sie Vater und Mutter verlassen – also ohne die Hilfe der Eltern leben können –, um eine neue Familie zu gründen. Die beiden sollen ihre Entscheidung öffentlich machen und einen gemeinsamen Bund eingehen. Von diesem Punkt an sollten sie vollkommen eins sein und ein gemeinsames Leben führen. Jede andere Beziehung, die diesen Maßstäben nicht entspricht, ist nicht richtig und unangebracht und ein Hinderungsgrund für eine Person, um in ihrem neuen Leben voranzukommen.
Frage: Wenn man sich den biblischen Maßstab ansieht, was könnten dann Beziehungen oder Praktiken sein, die nicht richtig sind?
Wisst ihr nicht, dass Menschen, die unrecht tun, keinen Anteil am Reich Gottes erhalten werden? Täuscht euch nicht. Menschen, die sich auf Unzucht einlassen, Götzendiener, Ehebrecher, Prostituierte, Männer, die mit Männern ins Bett gehen, Diebe, Habgierige, Trinker, Lästerer, Räuber – keiner von ihnen wird am Reich Gottes teilhaben. Früher traf dies auf einige von euch zu, doch jetzt sind eure Sünden abgewaschen und ihr seid für Gott ausgesondert worden. Ihr wurdet vor Gott gerecht gesprochen durch den Namen von Jesus Christus, dem Herrn, und durch den Geist Gottes.
1. Korinther 6,9-11
In diesem Abschnitt werden drei Dinge genannt, die auf sündige Beziehungen oder Praktiken hinweisen:
sexuelle Unmoral
Ehebruch
Homosexualität
Sexuelle Unmoral ist ein Ausdruck, welcher sich auf alle sexuellen Praktiken zwischen Menschen bezieht, die nicht miteinander verheiratet sind.
Wenn sexuelle Unmoral zwischen zwei Unverheirateten stattfindet, nennt die Bibel es Unzucht. Auch wenn das staatliche Gesetz gegen eine solche Beziehung nichts einzuwenden hat und sie vielleicht als feste Beziehung angesehen wird, ist es keine Ehe. Sie wurde nicht durch ein öffentliches Versprechen zweier Menschen begründet, sondern zwei Menschen haben einfach entschieden, ihr Leben gemeinsam zu verbringen. Wenn sich zwei Menschen in dieser Situation als verheiratet ansehen, warum gehen sie nicht einen Schritt weiter und geben sich das öffentliche Versprechen, einander immer treu zu sein?
Von Ehebruch ist die Rede, wenn sexuelle Unmoral zwischen einer verheirateten Person und einer Person stattfindet, die nicht der Ehepartner ist. Für manch einen ist es vielleicht ein kleiner Ausrutscher. Aber die Bibel beschreibt das als Ehebruch.
Und dann ist auch noch von Homosexualität die Rede. Auch wenn unsere Gesellschaft ihre Einstellung bezüglich Homosexualität in den vergangenen Jahren geändert hat, sind homosexuelle Praktiken laut Bibel gegen Gottes Willen. Es ist jedoch wichtig, dazu Folgendes zu sagen: Jede Form von Vorurteilen, Diskriminierung, mangelnder Liebe oder Gewalt gegen eine Person, egal aus welchem Grund, sind absolut verwerflich und zu verurteilen. Die Bibel diskriminiert Homosexuelle nicht. Die Bibel verurteilt die Sünde der Homosexualität. Die Bibel verurteilt die Homosexualität, nicht den Homosexuellen.
4. Von Süchten und unangebrachten Praktiken frei werden
Sucht ist eine Gewohnheit, die uns versklavt und unser Leben zerstört. Die am meisten verbreiteten Süchte in unserer Gesellschaft sind: legale Drogen (Alkohol, Tabak etc.), Marihuana und andere Drogen, Glücksspiel, maßloses Essen, maßloses Shopping, Videospiele, soziale Medien, Sex, Pornografie etc.
Was sagt uns die Bibel über Süchte?
Was die menschliche Natur erzeugt, ist offensichtlich: sexuelle Unmoral, Unsittlichkeit und Ausschweifung, Götzendienst und Zauberei, Feindseligkeit, Streit und Eifersucht, Zornausbrüche, Intrigen, Zwistigkeiten und Spaltungen, Neidereien, Sauforgien, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich warne euch, wie ich das schon früher getan habe: Wer so lebt, wird in Gottes Reich keinen Platz haben. Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen hat das Gesetz nichts einzuwenden.
Galater 5,19-23
Um zu verstehen, was uns die Bibel hier über Sucht sagt, schauen wir uns zwei gegenteilige Punkte aus dem Text an: sich zu betrinken und Selbstbeherrschung. Menschen werden betrunken, wenn sie sich dem Alkohol hingeben. Sie betrinken sich und verlieren die Kontrolle über sich selbst (was im Übrigen bei allen Süchten passiert – jedoch gab es viele unserer heutigen Süchte zur Zeit der Bibel noch nicht). Das Gegenteil davon ist Selbstbeherrschung, was sich dadurch ausdrückt, dass jemand mit Hilfe des Heiligen Geistes Herr seiner Sinne und Begierden bleibt. Wenn jemand betrunken ist, ist er ein Sklave des Alkohols. Jemand mit Selbstbeherrschung hat die Kontrolle über sich. Gott möchte nicht, dass seine Kinder von irgendetwas gefangen gehalten werden, sondern dass sie frei sind, um ihm zu dienen.
In einem anderen Textabschnitt schreibt der Apostel Paulus:
Und betrinkt euch nicht, denn das führt zu einem zügellosen und verschwenderischen Leben, sondern lasst euch vom Geist Gottes erfüllen!
Epheser 5,18
Wenn man betrunken ist und die Kontrolle über sich verliert, geschehen ungewollte tragische Dinge, welche viel Zerstörung mit sich bringen. Paulus empfiehlt uns stattdessen, voll vom Heiligen Geist zu sein, bis zu dem Punkt, an dem wir die Kontrolle über unser Leben verlieren und sie ihm übergeben. Die Folge davon ist wunderbar.
Wenn du an irgendwelche Süchte gebunden bist, dann übergebe sie Gott und bitte ihn darum, dich frei zu machen. Sei außerdem von deiner Seite aus bereit, diese Sucht wirklich loszuwerden. Suche dir gegebenenfalls Hilfe und Unterstützung. Wir haben zu den verschiedensten Themen Ansprechpartner und Kontakte. Komm gerne auf uns zu. Im Galaterbrief schreibt Paulus:
Christus hat uns befreit, damit wir als Befreite leben. Bleibt also standhaft und lasst euch nicht wieder in ein Sklavenjoch spannen!
Galater 5,1
Der Herr hat uns bereits von der Verurteilung durch die Sünde freigemacht, und er will uns auch täglich neu von ihrer Wirkung auf uns freimachen.
Frage: Womit aus deiner Vergangenheit musst du abschließen, um in Frieden mit Jesus vorwärtszugehen? Was auch immer es in deinem Leben ist, sei dazu bereit, sofort zu handeln.