Hingehen: Evangelisation
2. Hingehen
Evangelisation
Bist du glücklich, dass du Jesus kennengelernt hast? Ja, dann liegt es vielleicht daran, dass jemand dir von Jesus erzählt oder du hast auf irgendeinem anderen Weg von Jesus erfahren.
Was hat bei dir „funktioniert“, als du evangelisiert wurdest? Was heißt es deiner Meinung nach, zu evangelisieren?
- „Es ist die aufregende Aufgabe, die Botschaft der Freiheit zu versklavten Menschen zu bringen“ (Tom Stebbins)
- „Es ist die Verkündigung des biblischen Christus als Herrn und Retter, mit dem Ziel, Menschen davon zu überzeugen, dass sie persönlich zu Jesus Christus kommen, um mit Gott versöhnt zu werden.“ (Billy Graham)
- „Es ist die Verkündigung des Evangeliums von dem gekreuzigten und auferstandenen Christus, dem einzigen Erlöser der Menschheit, mit dem Ziel, die verdammten und verlorenen Sünder davon zu überzeugen, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen, indem sie Christus als Herrn jedes Bereichs ihres Lebens annehmen und in Gemeinschaft mit seiner Gemeinde auf sein herrliches zweites Kommen warten.“ (Evangelisationskonferenz, Berlin, 1966)
Was ist das erste Bild, das dir in den Kopf kommt, wenn du das Wort „Evangelisation“ hörst?
- Viele Menschen haben völlig falsche Vorstellungen von Evangelisation
- Die besten Evangelisten sind normale Christen
- In diesem Sinn: aktive Liebe macht den großen Unterschied, um Menschen zu Jesus zu führen
Wie oft hast du das Evangelium gehört, bevor du Christus angenommen hast? Wie lange dauerte dieser Prozess? Wie viele Menschen waren daran beteiligt, dass du zu Jesus gefunden hast?
- Evangelisation ist ein Prozess
- Evangelisation braucht Zeit
- Normalerweise sind viele Menschen beteiligt
Durch diese Fragen merken wir, dass es viele Mythen zum Thema Evangelisation gibt. Lasst uns einige dieser Mythen anschauen und dann die Tatsachen aufzeigen und die Schlussfolgerungen, die wir daraus ziehen können.
Fünf Mythen über Evangelisation
Mythos 1: Evangelisation heißt, Fremde zu erreichen. Tatsache: Die meisten Menschen werden von ihren Freunden erreicht. Schlussfolgerung: Mitglieder einer Zellgruppe werden ihre Liebe und ihre Gebete auf Menschen konzentrieren, die ihnen am nächsten stehen.
Mythos 2: Menschen werden am besten durch vollzeitliche Prediger (Pastoren) erreicht. Tatsache: Die meisten Menschen werden durch ganz normale Christen erreicht. Schlussfolgerung: Wir werden jeden schulen, von Jesus in Tat und Wort weiterzusagen.
Mythos 3: Bekehrung geschieht normalerweise spontan. Tatsache: Bekehrung ist normalerweise ein Prozess. Schlussfolgerung: Wir werden viele Gelegenheiten anbieten, in denen Leute das Evangelium hören können.
Mythos 4: Evangelisation heißt, „die richtigen Worte sagen“. Tatsache: Leute fühlen sich von Jesus angezogen durch ganz praktische Liebe und Worte. Schlussfolgerung: Wir ermutigen Mitglieder einer Zellgruppe, auf die realen Nöte von Menschen mit Tat und Wort einzugehen.
Mythos 5: Menschen kommen zu Jesus durch den Einfluss einer einzigen Person. Tatsache: Je mehr Christen ein Ungläubiger kennenlernt, desto leichter wird er zu Jesus kommen. Schlussfolgerung: Wir werden Nichtchristen mit so vielen Christen wie möglich in Kontakt bringen.
Was ist der Inhalt der Evangelisation?
Die Evangelisationskonferenz hat Evangelisation als „die Verkündigung des gekreuzigten und auferstandenen Christus“ definiert. Der Inhalt der Evangelisation ist das Evangelium von Christus. Wenn wir uns 1. Korinther 15,1-4 anschauen, bekommen wir eine erste Idee, was das Evangelium ist:
Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, durch das ihr auch errettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid. Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften.
1. Korinther 15,1-4
Das Wort Evangelium bedeutet „Gute Nachricht“. Was ist die „Gute Nachricht“? Dem Text in 1. Korinther 15 zufolge ist die Gute Nachricht, dass „Christus für unsere Sünden starb, begraben wurde und am dritten Tag auferstand“. Das heißt: Unsere Sünden werden durch den Tod und die Auferstehung von Jesus vergeben.
Das erste, was das Evangelium den Menschen mitteilt, ist also, dass sie zugeben müssen, dass sie Sünder sind und als Folge davon von Gott getrennt und geistlich tot sind.
Als nächstes zeigt uns das Evangelium, dass Christus die Lösung für dieses Problem ist. Denn nur durch ihn werden Sünden vergeben, und Menschen kommen wieder in Verbindung zu Gott und werden von ihrem geistlichen Tod gerettet. Die Gute Nachricht richtet sich also nur an die, die sich selbst als Sünder sehen und begreifen, dass sie Erlösung brauchen. Jesus sagte:
Jesus selbst gab ihnen die Antwort: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen; ich bin gekommen, um Sünder zur Umkehr zu rufen.«
Lukas 5,31-32
Also, diejenigen, die den Tod Jesu und seine Auferstehung für ihre Sünden annehmen, also an das Evangelium von Jesus glauben, diese werden gerettet.
Paulus zeigt uns nicht nur, was das Evangelium ist. Er macht den Korinthern deutlich, wie wichtig es ist, diese Botschaft unverfälscht und rein festzuhalten. Sobald sie von dieser Botschaft abweichen, würde ihr gesamter Glaube nutzlos sein. Den gleichen Gedanken erwähnt Paulus:
Ich wunderte mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren. Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!
Galater 1,6-9
Zu evangelisieren heißt also, den Leuten zu sagen, dass sie Sünder sind und deshalb von Gott getrennt und geistlich tot sind, und dass der einzige Ausweg aus diesem Dilemma der Tod und die Auferstehung von Jesus Christus ist.
Warum sollte man deiner Meinung nach evangelisieren? Oder anders gefragt: Was sind die Gründe für Evangelisation?
1. Der Befehl von Jesus
Es gibt zwei Bibeltexte, die ausdrücklich sagen, dass Evangelisation ein Befehl von Jesus ist.
Dann sagte er zu ihnen: Geht in die ganze Welt und verkündet die Gute Nachricht allen Menschen!
Markus 16,15
Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.
Matthäus 28,19-20
In diesem zweiten Text ist der Befehl nicht einfach nur zu evangelisieren, sondern JÜNGER zu MACHEN. Evangelisation ist dazu der erste Schritt.
Wir wollen noch zwei andere Texte erwähnen:
Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und überall sonst auf der Welt, selbst in den entferntesten Gegenden der Erde.
Apostelgeschichte 1,8
Dieser Text betont Evangelisation. Jesus sagt, dass seine Jünger diese Aufgabe in der ganzen Welt tun sollten – durch die Kraft des Heiligen Geistes. Der zweite Text ist 2. Korinther 5,18-20:
Das alles ist Gottes Werk. Er hat uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und hat uns den Dienst der Versöhnung übertragen. Ja, in der Person von Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden. Deshalb treten wir im Auftrag von Christus als seine Gesandten auf; Gott selbst ist es, der die Menschen durch uns zur Umkehr ruft. Wir bitten im Namen von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!
2. Korinther 5,18-20
Dieser Abschnitt zeigt, dass alle, die durch Gott gerettet wurden, die Verantwortung haben zu evangelisieren.
2. Die Not des Menschen
Im Römerbrief beschreibt Paulus auf ausgezeichnete Weise, wieso Menschen das Evangelium brauchen, z. B. in Römer 1,18-32. Da es ein sehr langer Abschnitt ist, werden wir drei Teile hervorheben:
Gott lässt nämlich auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel her lässt er ihn über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen. Denn mit dem Unrecht, das sie tun, treten sie die Wahrheit mit Füßen.
Römer 1,18
Ein Mensch ohne Jesus steht unter dem Zorn Gottes.
… denn trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster. Weil sie sich für klug hielten, sind sie zu Narren geworden.
Römer 1,21-22
Ein Mensch ohne Christus ist unbrauchbar, ohne Einsicht, finster in seinem Herzen.
Deshalb hat Gott sie den Begierden ihres Herzens überlassen und der Unsittlichkeit preisgegeben, sodass sie ihre eigenen Körper entwürdigten.
Römer 1,24
Ein Mensch ohne Gott ist ein Sklave der Sünde.
Noch zwei andere Abschnitte beschreiben die Not des Menschen:
...denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck
Römer 3,23
Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht, ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.
Römer 6,23
Wenn man weiß, dass Menschen durch die Sünde von Gott getrennt sind und dass das Evangelium die Botschaft der Versöhnung ist, hat man einen wunderbaren Grund zu evangelisieren.
3. Das Evangelium ist der einzige Weg
Es gibt drei Abschnitte in der Bibel, die zeigen, dass das Evangelium von Jesus Christus der einzige Weg ist, um gerettet zu werden:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14,6
Bei niemand anderem als Jesus ist Rettung zu finden; unter dem ganzen Himmel ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden können.
Apostelgeschichte 4,12
Es gibt nämlich nur einen Gott, und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen – den, der selbst ein Mensch 'geworden' ist, Jesus Christus. Er hat sein Leben als Lösegeld für alle gegeben und hat damit zu der von Gott bestimmten Zeit den Beweis erbracht, dass Gott alle retten will.
1. Timotheus 2,5-6
Jesus ist der einzige, ausschließliche Weg, um Menschen wieder in Verbindung zu Gott zu bringen.
Zu dieser Botschaft bekenne ich mich offen und ohne mich zu schämen, denn das Evangelium ist die Kraft Gottes, die jedem, der glaubt, Rettung bringt.
Römer 1,16
Weil Paulus wusste, dass das Evangelium der einzige Weg zur Rettung ist, schrieb er an die Römer:
Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Nun ist es aber doch so: Den Herrn anrufen kann man nur, wenn man an ihn glaubt. An ihn glauben kann man nur, wenn man von ihm gehört hat. Von ihm hören kann man nur, wenn jemand da ist, der die Botschaft von ihm verkündet. Und die Botschaft kann nur verkündet werden, wenn jemand den Auftrag dazu bekommen hat. Denn es heißt in der Schrift: »Was für eine Freude ist es, die kommen zu sehen, die eine gute Nachricht bringen!«
Römer 10,13-15
Wenn Errettung nur durch das Evangelium möglich ist, dann muss sich jeder Christ an Evangelisation beteiligen. Nur wir Christen haben das Evangelium in unseren Händen!
4. Zu Gottes Ehre
Der vierte und letzte Grund für Evangelisation ist Gottes Ehre. Dr. Russell Shedd schrieb: „Der Hauptgrund für Evangelisation muss Gott-zentriert sein. Wenn unsere Motivation zu evangelisieren Menschen-zentriert ist, dann wird daraus sehr schnell Ich-zentriert. Das meint: wir konzentrieren uns auf unsere persönliche Leistung und evangelisieren, um eitle Ziele zu erreichen.“ Das meint: Der Hauptgrund für Evangelisation muss Gott und seine Ehre sein. Paulus drückt das so aus:
Gott ist es, von dem alles kommt, durch den alles besteht und in dem alles sein Ziel hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig. Amen.
Römer 11,36
Alle Dinge haben ihren Ursprung, ihren Grund und ihre Bestimmung in Gott und seiner Herrlichkeit. Aus diesem Grund wurden Menschen geschaffen zur Ehre Gottes, und werden gerettet für seine Ehre. Als der Mensch geschaffen wurde, gut und perfekt, brachte sein Leben Gott Ehre. Der Mensch war Gott wohlgefällig. Aber durch die Sünde verlor der Mensch Gottes Herrlichkeit und wurde aus seiner Gegenwart verbannt, in anderen Worten: Er hörte auf, Gott Ehre zu bringen und ihm wohlgefällig zu sein.
Gott möchte die Sünde der Menschen vergeben und Menschen wieder mit sich selbst versöhnen, damit sie wieder beginnen, ihm Ehre zu bringen. Folgende Stellen machen das deutlich: In Römer 8,29 erfahren wir, dass Gott viele Kinder haben möchte, die Jesus ähnlich sind. Johannes 1,12 zeigt uns, dass ein Mensch durch den Glauben an Jesus Gottes Kind wird. Mindestens zweimal sagte Gott, dass Jesus sein geliebter Sohn war, an dem er Wohlgefallen hat (Matthäus 3,17; 17,5). Die Schlussfolgerung ist: Gott möchte viele Kinder haben, an denen er Wohlgefallen hat. Dieses Ziel ist nur durch Evangelisation erreichbar.
In 1. Timotheus 2,4 erfahren wir noch einen weiteren Grund:
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und dass sie die Wahrheit erkennen.
1. Timotheus 2,4
Das macht deutlich: Evangelisation ist Gottes Herzensanliegen, denn nur dadurch können Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.
Die vier Hauptgründe zu evangelisieren haben in jedem Fall ernsthafte Auswirkungen auf unser Leben, egal ob wir evangelisieren oder nicht.
Wenn wir evangelisieren, …
… sind wir dem Befehl von Jesus gehorsam
… nehmen wir die Not der Menschen ernst
… sind wir uns dessen bewusst, dass das Evangelium der einzige Weg der Rettung ist
… bringen wir Gott Ehre
Aber wenn wir nicht evangelisieren, …
… verachten wir den Befehl von Jesus und sind ungehorsam
… sind wir gleichgültig gegenüber der Not der Menschen und zeigen ein hartes Herz
… verachten wir das Evangelium als einzigen Weg der Rettung
… verachten wir Gott und seine Ehre, indem wir gleichgültig sind
Wo stehst du? Wie wirst du auf Gottes Herzensanliegen und seinen Befehl reagieren?
Was ist das Evangelium?
Das Evangelium ist die Gute Nachricht von dem, was Jesus getan hat, um Sünder zu erretten. Hier ist die ganze Geschichte:
Der eine heilige Gott schuf uns in seinem Bild, damit wir ihn kennenlernen sollten (1. Mose 1,26-28).
Wir sündigten und trennten uns selbst von Gott (1. Mose 3; Römer 3,23).
In seiner großen Liebe sandte Gott seinen Sohn, Jesus, der kam in die Welt und hat Menschen von seinen Feinden gerettet (hauptsächlich von der Sünde) (Psalm 2; Lukas 1,67-69).
Jesus richtete sein Königreich auf, als er als Mittler, als Priester und als stellvertretendes Schuldopfer kam. Er lebte ein sündloses Leben, starb am Kreuz, erfüllte vollkommen Gottes Gesetz und nahm die Strafe für unsere Sünde auf sich selbst (Markus 10,45; Johannes 1,14; Hebräer 7,26; Römer 3,21-26; 5,12-21).
Jetzt fordert er uns auf, von unseren Sünden umzukehren und an Christus allein zu glauben, um Vergebung zu erlangen (Apostelgeschichte 17,30; Johannes 1,12). Wenn wir umkehren und auf Christus vertrauen, werden wir von Neuem geboren und haben ewiges Leben mit Gott (Johannes 3,16).
Das ist die gute Nachricht. Eine gute Art und Weise, die Gute Nachricht kurz zusammenzufassen, ist es, gut zu verstehen, was die Bibel unter folgenden Worten versteht: Gott, Mensch, Christus, Reaktion.
Gott: Gott ist der Schöpfer aller Dinge (1. Mose 1,1). Er ist absolut heilig und würdig, alle Anbetung zu empfangen. Er wird Sünde bestrafen (1. Johannes 1,5; Offenbarung 4,11; Römer 2,5-8).
Mensch: Jede Person, obwohl einst gut geschaffen, wurde komplett sündig (1. Mose 1,26-28; Psalm 51,5; Römer 3,23). Von Geburt an sind Menschen von Gott getrennt und ihm feindlich gesonnen und stehen unter dem Zorn Gottes (Epheser 2,1-3).
Christus: Jesus Christus ist 100% Gott und 100% Mensch. Er lebte ein Leben ohne Sünde, starb am Kreuz, um Gottes Zorn zu ertragen für alle, die an ihn glauben. Er ist aus dem Grab auferstanden und gibt allen, die an ihn glauben, ewiges Leben (Johannes 1,1; 1. Timotheus 2,5; Hebräer 7,26; Römer 3,21-26; 2. Korinther 5,21; 1. Korinther 15,20-22).
Reaktion: Gott ruft jeden an jedem Ort dazu auf, von seinen Sünden umzukehren und auf Christus zu vertrauen, um gerettet zu werden (Markus 1,15; Apostelgeschichte 20,21; Römer 10,9-10).
(Ein Teil dieses Materials stammt aus dem Buch „9 Merkmale einer gesunden Gemeinde“ von Mark Dever. Verwendet mit freundlicher Genehmigung.)